Ermittlung der Zähigkeit bei plötzlichen Belastungen
Kerbschlagbiegeversuche – Zähigkeit und Bruchverhalten von Werkstoffen
Die Kerbschlagbiegeprüfung (auch Charpy-V-Versuch) ist ein klassisches Verfahren der mechanisch-technologischen Werkstoffprüfung, um die Zähigkeit und Bruchneigung von Materialien zu ermitteln.
Die PWT GmbH in Heidenheim führt Kerbschlagbiegeversuche nach internationalen Normen durch und liefert präzise Kennwerte, die für sicherheitsrelevante Bauteile und Konstruktionen entscheidend sind.
Warum Kerbschlagbiegeversuche wichtig sind
Viele Bauteile und Schweißverbindungen müssen statischen und dynamischen Belastungen standhalten.
Ein spröder Werkstoff kann bei plötzlichen Stößen oder tiefen Temperaturen unkontrolliert brechen.
Der Kerbschlagbiegeversuch liefert Antworten auf die Fragen:
- Wie zäh oder spröde ist ein Werkstoff bei bestimmter Temperatur?
- Wann tritt ein Sprödbruch auf?
- Wie verhält sich ein Bauteil bei plötzlicher Stoßbelastung?
Die Ergebnisse fließen in die Bauteilauslegung, Sicherheitsbewertungen und Qualitätssicherung ein.
“Kuchenmodell” zur Erläuterung
Die Kerbschlagbiegeversuche ermitteln die Zähigkeit eines Werkstoffs, indem sie dessen Verhalten bei plötzlichen Belastungseinwirkungen untersuchen. Durch diese Methode wird ermittelt, wie gut das Material Energie absorbieren kann, bevor es bricht. Diese Prüfungen liefern wichtige Informationen für die Optimierung der Materialzusammensetzung und die Erhöhung der Sicherheit.
Im Kuchenmodell lässt sich dies mit einem Kuchen vergleichen, bei dem an einer präzise eingeritzten Stelle ein Schlag ausgeführt wird, um zu beobachten, ob der Kuchen an dieser Stelle zusammenbricht oder standhält.
Ablauf des Kerbschlagbiegeversuchs
Beim Kerbschlagbiegeversuch wird eine genormte, gekerbte Probe mit einem Pendelhammer schlagartig belastet.
Die aufgenommene Energie bis zum Bruch der Probe wird als Kerbschlagarbeit in Joule angegeben.
Typische Kennwerte:
- Kerbschlagarbeit (KV) – Energiemenge, die der Werkstoff beim Bruch aufnehmen kann
- Bruchaussehen – Anteil von Spröd- und Duktilbruch
- Übergangstemperatur – Temperaturbereich, bei dem der Werkstoff vom duktilen in den spröden Zustand wechselt
Diese Kennwerte sind essenziell für sicherheitsrelevante Anwendungen in der Industrie.
Typische Einsatzgebiete
Kerbschlagbiegeversuche werden in vielen B2B-Bereichen gefordert, u. a.:
- Druckbehälter- und Rohrleitungsbau – Prüfung von Stählen auf Sprödbruchverhalten
- Schweißtechnik und Stahlbau – Abnahme von Schweißnähten
- Maschinen- und Anlagenbau – Bewertung von dynamisch belasteten Bauteilen
- Automotive und Schienenfahrzeuge – Sicherheit bei Stoß- und Unfallbelastungen
- Schadensanalysen – Ermittlung der Bruchursache bei Bauteilversagen
Die Prüfung gibt verlässliche Aussagen über die Betriebssicherheit und Lebensdauer von Werkstoffen.
Ihre Vorteile mit PWT
Normgerechte Kerbschlagbiegeversuche inkl. Dokumentation
Ermittlung von Kerbschlagarbeit und Bruchaussehen
Prüfungen bei unterschiedlichen Temperaturen möglich
Erfahrung mit sicherheitsrelevanten Bauteilen in vielen Branchen
Schnelle Ergebnisse für Abnahme und Qualitätssicherung
Impressionen unserer Leistungsstärke
Unsere Arbeit in Bildern
Werfen Sie einen Blick auf die wesentlichen Merkmale, die in diesem Leistungsbereich zum Tragen kommen. Unsere präzise Arbeitsweise, Innovationskraft und verlässliche Expertise bilden die Grundlage für Lösungen, die höchste Qualitätsansprüche erfüllen. Entdecken Sie, wie PWT durch fundierte Technik und engagiertes Know-how Maßstäbe setzt – in jeder Facette unserer Arbeit.
Mit unseren Kerbschlagbiegeversuchen erhalten Sie entscheidende Kennwerte für die sichere Verwendung Ihrer Materialien und Bauteile.

